Kommunale Doppik

Mit dem Gesetz zur Reform des Gemeindehaushaltsrechts vom 04. Mai 2009 (GBl. S. 185) und dem Gesetz zur Änderung kommunalwahlrechtlicher und gemeindehaushaltsrechtlicher Vorschriften vom 16. April 2013 (GBl. S. 55) hat Baden-Württemberg die rechtlichen Grundlagen zur Führung der Haushalts­wirtschaft der Kommunen und kommunalen Körperschaften nach der Kommunale Doppik geschaffen. Nach der Verlängerung der Übergangsfristen um weitere vier Jahre ist diese spätestens ab dem Jahr 2020 anzuwenden. Ab dem Jahr 2022 ist ein konsolidierter Gesamtabschluss zu erstellen.

Die Umstellung auf das neue Recht stellt für alle Beteiligten (Kommunen, DV-Dienst­leister, Rechts­aufsichts­behörden, GPA) eine große Herausforderung dar. Die notwendigen Umstellungs­prozesse sollten rechtzeitig eingeleitet werden, da komplexe Themen anstehen und eine Vielzahl von Frage­­stellungen zu lösen sind. Nach den bisherigen Erfahrungen ist davon auszugehen, dass eine zwei- bis dreijährige Projektzeit wohl nicht zu großzügig bemessen ist.

Wir verfügen im Bereich der Kommunalen Doppik über ein fundiertes Fachwissen sowie über überörtliche praktische Erfahrungen aus der Prüfung und Beratung. An der Entwicklung des neuen Rechts waren bzw. sind wir im Rahmen des Evaluations­­prozesses auf Landesebene maßgeblich beteiligt; in allen bedeutenden Arbeits- und Lenkungsgruppen sind wir vertreten. Wir unterstützen und beraten Sie im Rahmen unserer Aufgabenstellung bei allen Fragen, insbesondere in den Themen­bereichen:

• Erfassung und Bewertung des kommunalen Vermögens
• Erstellung der Eröffnungsbilanz
• Haushaltsplanung, Aufstellung des Jahresabschlusses und Buchführung