Finanzprüferin / Finanzprüfer

Ihre Aufgaben

Der Tätigkeitsbereich einer Finanzprüferin bzw. eines Finanzprüfers bei der GPA umfasst im Wesentlichen die Prüfung und Bewertung der Haushalts- und Finanz- wirtschaft und des Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesens im kollegialen Verbund eines Prüfungsteams. Er umfasst ferner die Prüfung einzelner Prüfge- biete im Rahmen der fachlichen Spezialisierung und nach Maßgabe des Prüfungsauftrags bzw. die Mitwirkung bei der Prüfung dieser Prüfgebiete. Die Prüfungsergebnisse sind gegenüber der Verwaltung zu vertreten und im Prüfungsbericht redaktionell aufzubereiten; Stellungnahmen der geprüften Kommunen sind für den Verfahrensabschluss zu beurteilen. Im Rahmen des Prüfungszwecks beraten die Finanzprüferinnen und Finanzprüfer die Kommunen prüfungsbegleitend zu Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Haushaltskon- solidierung, zur Rechtsanwendung und zur Erledigung sowie ggf. zu den Folgen von Feststellungen.

Als Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter der GPA erbringen Sie diese interessante, abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tätigkeit entweder vor Ort, bei den zu prüfenden Verwaltungen oder in Ihrem Home-Office. Ihren Dienstsitz haben Sie am Ort Ihres privaten Wohnsitzes, wenn Sie dies wünschen. Ihnen steht in diesem Fall in den „Mutterhäusern“ in Karlsruhe oder Stuttgart kein eigenes Büro zur Verfügung, nur ein sog. Wechselarbeitsplatz, den Sie bei Bedarf bean- spruchen können. Dies hat zur Folge, dass Sie normalerweise nur an wenigen Tagen im Jahr (z.B. zu Arbeitskreis- oder Abteilungsbesprechungen) in die zentralen Dienststellen kommen. Im Prüfungsdienst arbeiten Sie in der Regel von Montag bis Donnerstag im Außendienst und am Freitag in Ihrem Home-Office. Bis zu einem Drittel der gebührenfähigen Arbeitszeit können Sie an Ihrem Wohnsitz leisten, bei Bedarf und geeigneter Aufgabenstellung können mehrere Home-Office-Tage auch zusammengefasst werden. Bei der Prüfungsplanung wird schließlich darauf geachtet, dass die Entfernungen zum Prüfungsort so bemessen sind, dass die Möglichkeit zur täglichen Heimkehr besteht („Pendel- geschäfte“); einzelne sog. Übernachtungsgeschäfte (in der Regel nicht öfters als ein bis zwei / Jahr) sind aber nicht ausgeschlossen.

Unser Interesse gilt

  • Nachwuchskräften (Hochschulabsolventen) mit überdurchschnittlichen Prüfungsergebnissen und
  • Bewerberinnen und Bewerbern mit einschlägigen berufspraktischen Erfahrungen im kommunalen Bereich, z.B. in der Haupt- Finanz- oder Personalverwaltung, in der Sozial- und Jugendhilfe, im Abgabenrecht oder in den Bereichen Stadtsanierung und Liegenschaften, kostenrechnende Einrichtungen, wirtschaftliche Unternehmen,
    • mit guten bis sehr guten Fachkenntnissen in mindestens einem der zu prüfenden Rechts- und Prüfgebiete,
    • und mit adäquaten, überzeugenden Leistungsnachweisen,

mit einem abgeschlossenen Studium zum / zur Diplom-Verwaltungswirt/in (FH) bzw. Bachelor of Arts - Public Management oder mit einer abgeschlossenen wirtschafts- / finanzwissenschaftlichen Vorbildung und Berufserfahrung in der öffentlichen Verwaltung sowie mit den Aufgabenstellungen angemessenen Kenntnissen im Gemeindewirtschaftsrecht, insbesondere im Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen (Kameralistik und / oder Kommunale Doppik).

Sie bringen mit,

  • die Fähigkeit und Bereitschaft, sich zielorientiert und gründlich in neue Fachthemen und Rechtsgebiete einzuarbeiten,
  • ein sehr gutes schriftliches und mündliches Ausdrucksvermögen,
  • eine rechtlich belastbare, ergebnisorientierte, kooperative und termingerechte Arbeitsweise,
  • ein sicheres und gewandtes Auftreten und die persönliche Befähigung, die GPA nach innen und außen angemessen zu repräsentieren,
  • gute Kenntnisse im Umgang mit MS-Office-Anwendungen,
  • die Bereitschaft, vom Wohnort aus an wechselnden Einsatzorten tätig zu sein.

Wir bieten Ihnen

  • eine verantwortungsvolle und interessante Tätigkeit, die ein hohes Ansehen und eine hohe Wertschätzung genießt,
  • für Bewerberinnen und Bewerber ohne Berufserfahrung die Übernahme in ein Beamtenverhältnis, wenn die Laufbahnvoraussetzungen dafür vorliegen,
  • für Bewerberinnen und Bewerber, die bereits in das Beamtenverhältnis berufen sind, eine Planstelle bis zur Besoldungsgruppe A 12 LBesGBW,
  • für Bewerberinnen und Bewerber in einem Beschäftigungsverhältnis einen unbefristeten Arbeitsvertrag auf der Grundlage des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst mit tariflicher Eingruppierung in der Entgeltgruppe 11,
  • bei überdurchschnittlichen Leistungen einen weiteren beruflichen Aufstieg im Rahmen der stellenplanmäßigen Möglichkeiten, einschließlich der Möglichkeit zum prüfungslosen Aufstieg in den höheren Dienst (bzw. in vergleichbare Entgeltgruppen),
  • eine Dienstaufwandsentschädigung,
  • die Anerkennung des privaten Wohnsitzes als dienstlichen Wohnsitz, die Möglichkeit, einen Teil der Arbeit im Home-Office zu leisten und die Ausstattung mit der notwendigen IT- und Kommunikationstechnik, bestehend aus Notebook, mobilem Drucker und Scanner, kabellose Tastatur und Maus, einem UMTS/LTE-USB-Stick sowie einer Tragetasche und Notebookständer für ergonomisches Arbeiten. Die rechtlich erforderlichen und dienstlich notwendigen technischen und sächlichen Voraussetzungen für die Einrichtung eines Home-Office (z.B. Räumlichkeit, Mobiliar, leistungsfähiger Internetzugang, Telefonanschluss) sowie die Einhaltung des Datenschutzes müssen Sie gewährleisten, insoweit entstehende Kosten können nicht erstattet oder bezuschusst werden.

  • Reisekostenersatz nach dem Landesreisekostengesetz (auf der Grundlage des höchsten Entschädigungssatzes),
  • eine begleitete Einarbeitung in das Aufgabengebiet und bedarfsorientierte berufliche Fortbildung,
  • eine familienfreundliche, flexible Arbeitszeitgestaltung.